Samstag 13.53 Uhr

28. Februar 2009 von cha0z

Langes Wochenende hat begonnen. Dienstag 16 Uhr gehts mit arbeiten weiter. Der gestrige Tag verlief eher harmlos. Nix besonderes passiert. 7 Fahrten mit diversen Pausen zwischendurch.

Heute nun nach langem Ausschlafen dabei, Wäsche zu waschen und HR2 - Der Tag zu hören. Heute gehts um Pressefreiheit. Danach gehts dann noch zum Einkaufen.

Gestern hats im Hildegardis-Krankenhaus in Mainz gebrannt. Unser Ambulanzbus, besetzt mit einem Großteil unserer Leitstellenmitarbeiter, ist dorthin ausgerückt.

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Hier gibts die dazugehörigen Zeitungsartikel.

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Zeitungsartikel

3. September 2008 von cha0z

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[related link: cibis.de/.../dienstag-19/]
[related link: cibis.de/.../mittwoch-13/]

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Kotiteollisuus - Minä Olen

13. Januar 2008 von Dirk

[youtube zC_Xy_xUzx8 nolink]

Ach… wie schön Icon Smile in
[related myspacelink: Kotiteollisuus]
[fanshop: longplay music]
[wikipedia: Kotiteollisuus]

aber, am schönstens ist immer noch deren offizielle Seite. *g*

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Spiegel Online: Britney in der Sprunggrube

7. November 2007 von Dirk

ACHILLES’ VERSE

Achim ist schockiert, als er beim Jogging im Stadion Wilmersdorf bei den Bundesjugendspielen zuschaut. Einige Schüler kommen gar nicht ins Ziel, andere wollen sich ihre Klamotten nicht dreckig machen. Kein Wunder, dass wir keine Medaillen mehr holen.

 in Oh, heilige Ruhe in meiner Oase der Meditation. Der wunderbarste Ort an einem trüben Berliner Herbstwochentag liegt eingebettet zwischen Kleingartenkolonie, Autobahnkreuz und Friedhof: das Stadion Wilmersdorf. Großer Sport wird hier schon lange nicht mehr getrieben. Eine Kurve der Tribüne wurde begrünt, in der anderen wächst Wein der Sorte Bleierner Schöneberger. Der Rasen ist welk, aber die Tartanbahn aus unerfindlichen Gründen neulich repariert worden.

Welch ein Luxus - ein Privatstadion, garantiert walkerfrei, kaum Zeugen, die über mich grinsen und auch kein Stress durch Horden tumber Tempobolzer, die irren Blicks weißen Speichelschaum ausschnauben. Hier ist man Schlurfer, hier darf man schleichen. Nur selten fegt ein drahtiger Jüngling über die Bahn und macht zehnmal 1000 Meter in der gleichen Zeit wie ich achtmal 500.

Früher hätte ich den Knaben verdammt für seine billige Angeberei. Schnell kann doch jeder. Als gelassener Routinier weiß ich: Die Kunst liegt im ausgiebigen Genuss der Strecke. Der Muskelfaserriss wird den Heißsporn früh genug ereilen. Manchmal ist eine ältere Dame da, die schon vor 70 Jahren ihre Keulen geschwungen hat. Ihr Prusten wird noch das Gebiss auf den Tartan wehen. Zweimal habe ich sie überrundet. In meinem Alter lässt man keinen Triumph aus.

Noch aufbauender als alte Damen sind Schüler. Neulich hatte sich wieder ein Rudel in meinem Privatstadion zusammengerottet. Sie nennen es Bundesjugendspiele, für mich ist es das Grauen, wenn Samantha und Kevin laufen, springen, werfen. Bundesjugendspiele sind der Beweis, dass unser Nachwuchs auch physisch jeden Pisa-Test versemmeln würde: Laufen als Survival-Übung, Sprunggruben als Gefahr für die Garderobe und ein Schlagball als Suizid-Instrument.

Mit großen Augen starrten die jungen Menschen und ihre pädagogischen Betreuer mich, den älteren Herren an, der tatsächlich freiwillig Runden lief. Unfreiwillig wurde ich Zeuge eines 100-Meter-Laufs, dessen Teilnehmerinnen nur knapp dem Notarzt entgingen. War es der Frottee-Anzug, der das dicke Mädchen daran hinderte, die Distanz zu bewältigen? Wobei ihre hagere Mitschülerin in der knapp geschnittenen Jeans auch nicht schneller war. Es lag wohl an der Handtasche, die sie um die Schulter gehängt hatte. Ballerinas dagegen sind nicht schlecht für Sprintdistanzen. Beide Läuferinnen kollabierten jedenfalls solidarisch auf der Hälfte. Ein Mädchen mit Kopftuch legte sich wenig später dazu. Die vier moppeligen Lehrerinnen am Zeitnehmertisch warteten geduldig, bis Britney, Paris und Shakira ins Ziel getaumelt waren.

An der Sprunggrube führte ein Pädagoge das Kommando, der aussah wie Peter Maffay. Mangelnde Größe kompensierte er mit Lederjacke und zehenquetschend spitzen Stiefeln. Ernst nahmen ihn die Schüler dennoch nicht. Seine Kommandos jedenfalls gingen immer wieder ins Leere. Kein Wunder, wenn alle jungen Athleten Ohrstöpsel tragen. Früher hatten wir Probleme, den Balken beim Absprung zu treffen. Heute vermeidet es die Jugend, die Sprunggrube zu berühren. Sie landen auf den Zehenspitzen, um ihre blütenweiße Hosen, Jacken und Basketballschuhe nicht zu ruinieren. Selten waren Sportklamotten weniger für Sport zu gebrauchen als diese Rapper-Verkleidung.

Auf der anderen Seite des Stadions versuchte sich der Nachwuchs im Schlagballweitwurf. Offenbar hatten manche Schüler erstmals so ein Sportgerät in der Hand. Ein Mädchen in Leggins und Daunenjacke, das aussah wie Mandy, verlor den Ball beim Ausholen. Macht minus sechs Meter. Beim nächsten Versuch warf sie den Ball zwar, aber leider hoch statt weit. Er fiel ihr fast vor die Füße. Resultat nach zwei Durchgängen: minus drei Meter. Ich hatte genug gesehen und trat die Flucht an, die Treppenstufen empor. Oben kamen gerade ein paar grinsende Rap-Clowns angeschlendert, schnippten die Kippen ins Gebüsch und riefen beim Hinabsteigen zum Lederjacken-Bonsai: “Herr Baumann, wir sind leider verletzt.” Ich begrub sämtliche Medaillenhoffnungen für die nächsten 20 Jahre.

[Quelle: spiegel.de/.../achilles/0,1518,514180,00.html]
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12-L Tag 2 / Besuch Eltern

8. August 2007 von Dirk

So, 2ter Tag Lang rum. Viel Arbeit, wenig Pause. Momentan brennt tagsüber wieder die Luft. Gestern 10 Fahrten, heute 9. Hoffentlich wird morgen mal etwas entspannter. Wird aber wahrscheinlich wieder nur Wunschdenken bleiben. 2 Tage noch. Dann ist wieder Wochenende. Icon Smile in
Hätte mir natürlich besseres Wetter gewünscht, grad wo meine Eltern zur Zeit hier sind. Glücklicherweise war es wenigstens Montag schön gewesen. Waren nachmittags im Taunus, genauer gesagt auf der Saalburg. Knapp 6 km gewandert. Hund hat sich gefreut. Hat während des Wanderns Mäuse und Fahrradfahrer gejagt. Leider keins von beiden erlegt, somit wieder Essen gekauft. Icon Wink in
Apropos, gibt grad günstig nen Haus zu kaufen. Steht in Rotenburg an der Fulda und soll circa 75.000 Euro kosten. Schnäppchen sozusagen. Hat vorher einem gewissen Armin Meiwes gehört. Icon Wink in
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Foto: PICTUREALLIACE/DPA

Waren vor kurzem mal beruflich dort in der Nähe und hinterher dann im besagten Wüstefeld. Bilder davon gibt es hier irgendwo.

[Quelle: welt-kompakt.de]
[weitere Quelle: argetra.de/...&id=428]
[weitere Quelle: flickr.com/photos/cha0zcom/.../]
[auch noch Quelle: cibis.de/.../1653-wuestefeld/]

—————-
cha0z hört grad: Caliban - The Awakening

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Fußballweltmeisterschaft

26. Juli 2007 von Dirk

Ja, ich weiss.. sie war 2006 in Deutschland (Juhuu!)

Aber… es findet dieses Jahr wieder eine statt, und zwar in Kopenhagen. Ab Sonntag beginnt dort die “Fußballweltmeisterschaft der Obdachlosen”. Ob die Zeil in Frankfurt dann wie leergefegt ist? Ob der Karl (bekannter Autoscheibenputzer in Frankfurt) dann Torschützenkönig wird?

Mitmachen kann jeder, der schon mal auf der Straße gelebt hat. Qualifiziert wird sich im eigenen Land. Hier habe ich mal einen Artikel aus Prag gefunden.

Frage mich, wie das denn so in Kopenhagen abläuft. Trainiert wird in der Fußgängerzone. Übernachtet wird in Kartons unter freiem Himmel. Mülltonnen brennen. Der Tütenwein wird umhergereicht. Wie mag das wohl in den Umkleidekabinen riechen? Icon Wink in
Die letze Obdachlosen-WM fand in Südafrika (!!!) statt. hier mal eine kleine Statistik über die Teilnehmer nach der WM:

(…) Von den 217 Spielern, die in Südafrika dabei waren, haben laut einer Untersuchung 94 Prozent neuen Lebenswillen geschöpft, 84 Prozent haben bessere zwischenmenschliche Beziehungen als zuvor, 77 Prozent konnten ihre allgemeine Lebenssituation verbessern und 38 Prozent haben sogar eine regelmäßige Arbeit gefunden - das Wunder von Südafrika, wenn man so will.

Also, doch eine gute Sache.

[Quelle: radio.cz/de/.../91974]

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Frankfurt Ironman 2007

2. Juli 2007 von Dirk

Gedrückt, gelutscht, geschluckt

Auch wenns komisch klingt, aber es geht hier um die Nahrungsaufnahme der Teilnehmer…

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